Personalkonzepte gegen die Sucht

„Süchtige Arbeitsgesellschaft“ -
geeignete Personalkonzepte gewinnen an Bedeutung

„Süchtige Arbeitsgesellschaft?“ lautet der Titel des aktuellen Fehlzeiten-Reports der AOK. In der Ausgabe 05 vom 22.8.2013 wird die Thematik auf der Basis einer diesbezüglichen Untersuchung des wissenschaftlichen Institutes der AOK (WIdO) umfangreich behandelt.

Das zentrale Ergebnis der Studie weist daraufhin, dass die Anzahl der suchtbedingten Fehlzeiten bereits beträchtlich ist und zukünftig noch ansteigen wird. Im Jahr 2002 waren es 2,07 Million Fehltage, im Jahr 2012 sind es bereits 2,42 Million Fehltage. Das ist ein Anstieg von rund 17 Prozent. Obwohl bei diesen Zahlen durch Rauchen und Alkoholkonsum bedingte Fehlzeiten nach wie vor dominieren, ist festzuhalten, dass andere Formen der Sucht auf dem Vormarsch sind. So konsumieren zwar „nur“ 5% aller Befragten in den letzten 12 Monaten leistungssteigernde Substanzen; doch bei den unter 30-Jährigen beträgt der Anteil bereits 12%.

Allein durch die negativen Folgen von Zigarretten- und Alkoholkonsum wird die deutsche Wirtschaft derzeit mit Kosten von jährlich 60,24 Milliarden Euro belastet.

Arbeitgeber, die sich dieser gesellschaftlichen Entwicklung stellen, sind aufgefordert, zukunftsorientierte Personalkonzepte zu entwickeln. Der Arbeitsplatz als Ort der Prävention wird durch fachlich fundierte Beratung und Behandlung an Bedeutung gewinnen.  

Das Angebotsspektrum der Stiftung Waldmühle beinhaltet alle relevanten Leistungen, die Unternehmen für sich und ihre Mitarbeitenden benötigen. Wir informieren Unternehmen umfassend über das Thema Sucht, wir entwickeln für Sie passgenaue Präventions- und Schulungskonzepte einschließlich entsprechender Dienstvereinbarungen, wir beraten und behandeln Ihre abhängigkeitserkrankten Mitarbeitenden ambulant und stationär und bei Bedarf auch anonym. Alle Mitarbeitenden der Stiftung Waldmühle sind suchtherapeutisch qualifiziert und besitzen entsprechende Anerkennungen durch Krankenkassen, Rentenversicherungs- und Sozialhilfeträger.

Falls Sie sich weitergehend informieren möchten, Beratung oder Behandlung benötigen, kontaktieren Sie uns, siehe rechte Spalte.