Stiftung

Der Evangelische Verein für Innere Mission, Frankfurt am Main, erweiterte Ende der siebziger Jahre sein soziales Engagement und übernahm im Bereich der Suchthilfe eine völlig neue Aufgabe.

Der Umgang mit Alkoholabhängigen hat eine lange Tradition in der diakonischen Arbeit, doch der Konsum illegaler Suchtmittel und die damit verbundenen Probleme und Entwicklungen stellten eine neue Herausforderung für die Gesellschaft dar.

Die Hauptbetroffenen waren junge Menschen. Ohne auf vorhandene Erfahrungen und Strukturen zurückgreifen zu können, begann die Innere Mission damit, die erste Therapieeinrichtung  für abhängigkeitserkrankte junge Menschen innerhalb der Diakonie in Hessen und Nassau (heute: Diakonie Hessen) zu schaffen.

Namensgeber der Stiftung ist das Therapiezentrum Waldmühle, eine ehemalige Wassermühle in Darmstadt-Eberstadt. Früher als Kinderheim des „Verein Waldmühle e.V.“ genutzt, übernahm die Innere Mission, Frankfurt am Main, das Anwesen und begann 1979 mit der Entwöhnungstherapie.

Mit Hilfe des Landes Hessen und der Aktion Sorgenkind (heute: Aktion Mensch) konnten die notwendigen Umbauten finanziert werden. Grundlage für die fachliche Arbeit bildeten die Erfahrungen und das Engagement von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ihre Aufgabe in Kooperation mit Beratungsstellen und Medizinern in Angriff nahmen.

Die enge Zusammenarbeit mit der psychiatrischen Klink im Elisabethenstift in Darmstadt förderte die fachliche Kompetenz und trug dazu bei, ein effektives Therapiekonzept zu entwickeln.

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