Richtfest in Eschersheim: Neuer Wohnraum für Mitarbeitende


Von links: Carl-Philip A. Graf zu Solms (Mitglied des Verwaltungsrats der Inneren Mission Frankfurt und Vorsitzender des Bauausschusses), Christine Rüsch (Gebäudemanagement Innere Mission Frankfurt), Holger Hothum (kaufmännischer Vorstand Innere Mission Frankfurt) und Jürgen Hohendorf (Architekt)

In der Klauerstraße 7 in Frankfurt-Eschersheim ist ein wichtiger Meilenstein geschafft: Der Verein Heimat für Bedürftigenhilfe e. V., ein Verein im Konzernverbund der Inneren Mission Frankfurt, hat Richtfest für ein neues Wohnhaus gefeiert.

In dem Neubau entstehen zwölf Ein- und Zweizimmerwohnungen. Während der anstehenden Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten dienen sie zunächst als Übergangswohnungen für die Bewohnerinnen und Bewohner des benachbarten Bestandsgebäudes. Dort ist unter anderem das Betreute Wohnen der Stiftung Waldmühle, eine Einrichtung der Sucht- und Wohnungslosenhilfe, untergebracht. Nach Abschluss der Arbeiten stehen die neuen Wohnungen Mitarbeitenden der Inneren Mission Frankfurt zur Verfügung.

Damit schafft das Projekt dringend benötigten Wohnraum und stärkt zugleich die Innere Mission Frankfurt als Arbeitgeberin. Gerade in Frankfurt ist bezahlbarer Wohnraum knapp. Das Angebot richtet sich unter anderem an Pflegekräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie Hauswirtschaftskräfte. „Mit dem Neubau schaffen wir ein Zuhause für die Menschen, die sich täglich für andere einsetzen“, sagt Holger Hothum, kaufmännischer Vorstand der Inneren Mission Frankfurt.

Gebaut wird in moderner Holzbauweise nach dem Effizienzhaus-40-Standard. Rund zehn Millionen Euro investiert der Verein in Neubau und Sanierung. Nach Abschluss des Gesamtprojekts stehen in der Klauerstraße 51 moderne Ein- und Zweizimmerwohnungen zur Verfügung.

Zum Richtfest kamen Mitglieder des Bauausschusses des Verwaltungsrats der Inneren Mission Frankfurt, Vertreter von Wohnbau+ und Krieger + Schramm, Mitarbeitende der Inneren Mission Frankfurt und der Stiftung Waldmühle sowie Bewohnerinnen und Bewohner der Klauerstraße 7. Nach einem Rundgang durch den Rohbau sprach Architekt Jürgen Hohendorf den traditionellen Richtspruch und zerschmetterte anschließend symbolisch das Schnapsglas.

Holger Hothum dankte den Projektbeteiligten, darunter dem Bauausschuss, den Architekten und Fachplanern, den Handwerksunternehmen, dem Gebäudemanagement und dem Catering-Team des Hufeland-Hauses.

Die ersten Bewohnerinnen und Bewohner sollen Anfang 2027 einziehen. Anschließend beginnt die Sanierung des Bestandsgebäudes.

Das Richtfest steht damit für mehr als einen Baufortschritt: für neuen Wohnraum, soziale Verantwortung und eine gute Perspektive für die Menschen, die sich täglich für andere engagieren.


11.08.2026